Hochspannung am Wochenende in Calw-Altburg!

17.06.2018
Genaue Spielzeiten für Bundesliga-Kracher noch offen

Am Samstag herrscht Hochstimmung am Faustballplatz in Altburg. Den Anfang machen die U12-Talente um 10 Uhr.
Aufgrund des überraschenden Einzugs der Bundesliga Männer in die Süd-Meisterrunde steht aber noch nicht fest, wann die Bundesliga-Frauen (geplant war 14 Uhr) und die Männer (geplant war 16 Uhr) antreten. Sobald die genauen Zeiten stehen, wird auf dieser Website ein Hinweis erscheinen.

Samstag in CW-Altburg: 10 Uhr, U12, dritter Spieltag;
Uhrzeit offen: Frauen Bundesliga, TSV Calw – TV Vaihingen/Enz – FSV Hirschfelde;
Uhrzeit offen: Männer Bundesliga, Meisterrunde Süd, TSV Calw – TV Schweinfurt-Oberndorf.
Sonntag, 10 Uhr in CW-Altburg: Frauen II, Schwabenliga, TSV Calw II gegen TSV Ötisheim, TSV Niedernhall.
Außerdem So. 10 Uhr in Vaihingen/Enz: Männer II, Landesliga, TSV Calw II gegen TV Vaihingen/Enz III und IV.

U18-Teams und U10-Kids waren im Einsatz

17.06.2018
Ergebnisse vom Wochenende

U18 männlich, Zwischenrunde: TV Unterhaugstett – TSV Calw 1:1 (12:10, 10:12), Calw – TV Vaihingen/Enz II 1:1 (11:5, 10:12), Calw – Vaihingen/Enz III 0:2 (9:11, 12:14), Calw – TV Obernhausen 0:2 (8:11, 8:11). Calw spielt am 30. Juni um die Landesliga-Meisterschaft.

U18 weiblich, 2. Spieltag in Biberach: TSV Calw – TV Hohenklingen 2:0 (11:4, 11:6), Calw – TG Biberach 2:0 (11:1, 11:6), Calw – TV Obernhausen 2:0 (11:3, 11:2), Calw – TV Heuchlingen 2:0 (11:0, 11:0). Calw bleibt Spitzenreiter (15:1 Punkte), weiter geht’s am 30. Juni in Gärtringen.

U10: Zunächst kamen die U10-Kids des TSV Calw in Unterhaugstett nicht gut in den Spieltag, aber dann wurden sie immer besser. Zwei Niederlagen, vier Siege für Lara Kugele, Alena Esposito, Tyler Bigler, Max Roller, Eric Gockenbach und Luca Ohngemach – einfach super!
 

Jetzt offiziell: die Männer kämpfen ums DM-Ticket

  16.06.2018
Unsere Bundesliga-Faustballer siegen sicher beim Tabellen-Letzten und festigen Platz 2 im Süden. Diese zwei Punkte beim Tabellenschlusslicht TV Wünschmichelbach mussten unbedingt her für den TSV Calw, um das Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt frühzeitig feiern zu können.

 

TV Wünschmichelbach – TSV Calw 1:5 (6:11, 6:11, 11:3, 8:11, 8:11, 12:14).

Bloß den Gegner nicht unterschätzen, so lautete das von Kapitän Raphael Schlattinger ausgegebene Credo beim Gastspiel beim TV Wünschmichelbach. Die Calwer, die ohne den berufsbedingt fehlenden Nick Stoll in den Odenwald fuhren, hielten sich daran. Auf dem Sportplatz des Weinheimer Stadtteils stand mit Philipp Kübler (Mitte), Lukas Gruner und Mathias Zierer ein abgeklärtes Trio in der Abwehr, den Angriff übernahmen die beiden hervorragend harmonierenden Bernd Bodler und Raphael Schlattinger.

 

Es ging ganz flott los, vor allem aus Calwer Sicht: 11:6 stand es nach gut zehn Minuten, und auch im zweiten Satz zog der TSV im Eiltempo davon. Bei 8:3 kam Nico Stoll für Bernd Bodler, so dass der 34-jährige Routinier seine Kräfte ein wenig schonen konnte. Erneut hatte „Wü’bach“ keine Chance, da Schlattinger in dieser Spielphase eine nahezu hundertprozentige „Versenk-Quote“ erreichte und die ganze Mannschaft souverän lieferte.

Anders im dritten Abschnitt, einem Calwer „Blackout-Satz“: Der TSV gönnte sich eine Auszeit, insbesondere die Offensiv-Männer waren für einen Moment von der Rolle. Schlattinger versiebte die Angaben, Stoll haute vom Rückschlag in die Leine. Ohne großes eigenes Zutun gewann der TVW diesen Satz klar, ehe es in die obligatorische 10-Minuten-Pause ging, die nach jeweils drei Sätzen fällig ist.

Dass keine zweite Pause mehr an diesem Spieltag eingelegt werden musste, hatte einen einfachen Grund: Die Calwer geigten – erneut mit dem erfahrenen Bodler im Angriff – wieder konzentriert und souverän gegen den Abstiegskandidaten Nr. 1 auf, der Ball lief wie am Schnürchen. Zwei 11:8-Satzgewinne für die Gäste und ein knappes 14:12 besiegelten den fünften Sieg in Serie für die TSV-Männer.

Nach der Vorrunde stehen der unbesiegte TSV Pfungstadt (14:0 Punkte), der TSV Calw (10:4), TV SW-Oberndorf und FBC Offenburg (je 8:6) in der oberen Tabellenhälfte. Sie kämpfen nun an drei weiteren Spieltagen um die drei DM-Plätze in Ahlhorn. In die Abstiegsrunde gerutscht sind TV Vaihingen/Enz (8:6) und TV Käfertal (6:8), sie dürften die zwei Abstiegsplätze aber voraussichtlich dem MTV Rosenheim (2:12) und TV Wünschmichelbach (0:14) überlassen.

Für den TSV Calw wird es nun richtig spannend: Bereits am nächsten Samstag, 23. Juni (Uhrzeit noch offen), genießen die „Löwen“ Heimrecht in Calw-Altburg gegen den TV SW-Oberndorf. Am Samstag darauf (30. Juni) geht es zum FBC Offenburg und nach dreiwöchiger Pause folgt am 21. Juli der Schlussakkord beim TSV Pfungstadt. Spätestens dann steht fest, ob der Bundesliga-Aufsteiger den „Durchmarsch“ zur deutschen Meisterschaft (18./19. August in Ahlhorn, Niedersachsen) schafft.

 

Das Schlusslicht bloß nicht unterschätzen!

  Die Favoritenrolle der Bundesliga-Begegnung am Samstag (16 Uhr) zwischen dem TV Wünschmichelbach und dem TSV Calw ist klar an den Gast vergeben.
Der Aufsteiger aus dem Schwarzwald rangiert mit 8:4 Punkten auf Tabellenplatz 2, während über den Odenwäldern, die bisher ohne Erfolgserlebnis blieben, die „rote Laterne“ leuchtet. „Aber jetzt dürfen wir den Gegner auf keinen Fall unterschätzen, noch haben wir nichts erreicht“, warnte TSV-Schlagmann Raphael Schlattinger gleich nach dem jüngsten 5:0-Erfolg über Vaihingen/Enz. Denn es steht einiges auf dem Spiel.

Fährt der TSV Calw tatsächlich den fünften Sieg in Serie ein, dann ist bereits zum Ende der Vorrunde das Saisonziel Klassenerhalt erreicht. Und nicht nur das: Man würde als Zweiter, zusammen mit dem überragenden TSV Pfungstadt sowie den Dritten und Vierten der Tabelle noch einmal „jeder gegen jeden“ spielen. Die Top-3 dürfen dann zur Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Für den Aufsteiger wäre das ein historischer Erfolg. Noch aber kämpfen sechs Teams um diese Chance: Neben dem überragenden TSV Pfungstadt und den Calwern hoffen der TV Vaihingen/Enz, TV Käfertal, TV SW-Oberndorf sowie der FBC Offenburg. „Ich werde meine Männer nicht heiß machen müssen. Sie wissen selbst, was jetzt möglich ist“, so Calws Trainer Thomas Stoll vor der Fahrt nach „Wü’bach“.