Zusammenfassung der Spieltage am 13./14. Mai

 
U12 überzeugt mit vier Siegen
Vier Siege bei nur einer Niederlage – Trainer Timo Gruner war mit der Leistung seines U12-Teams in Dennach sehr zufrieden: „Alle haben klasse gespielt, auch Raffi Wacker bei seinem ersten Spieltag.“ Der 2. Platz in der Tabelle hinter Unterhaugstett ist eine gute Basis für die D-Jugendlichen vor den Rückspielen am Samstag (20.5.), „zu Hause“ am Altburger Aischbach. Für den TSV Calw im Einsatz: Sandra und Marco Langgärtner, Moritz Bayer, Raphael Wacker, Justin Esposito, Patrick Walz, Fanny Hopp. Ergebnisse: Calw – Unterhaugstett 3 11:9, 11:8; Calw – Neubulach 11:7, 13:11; Calw – Dennach 11:8, 11:7, Calw- Unterhaugstett 2 11:6, 11:5, Calw Unterhaugstett 1 6:11, 6:11.

 

 
U10 in Obernhausen erfolgreich
Lara Kugele und Rafael Rimac fehlten der E-Jugend-Mannschaft aus Calw. Doch Luca Ohngemach, Tyler Bigler, Pascal Walz und erstmals auch Alena Esposito machten ihre Sache richtig gut. In Obernhausen holten sie aus fünf Begegnungen zwei Siege. Calw-Unterhaugstett I 11:19, Calw-Obernhausen II 30:10, Calw-Dennach II 21:20, Calw-Dennach I 11:28, Calw-Obernhausen I 26:17, Calw-Unterhaugstett II 16:23.


Bundesliga-Männer finden in die Spur

Die zweieinhalbstündige Fahrt in den Main-Spessart, direkt an der bayrisch-hessischen Landesgrenze, hat sich für die Calwer Zweitliga-Faustballer gelohnt: Vier Punkte brachten die Männer um Spielertrainer Bernd Bodler vom „Faustballplatz an der Skihütte“ in Frammersbach nach Hause.

Zunächst konnten die Schwarzwälder den beiden Kontrahenten des Spieltags bei deren direktem Vergleich zusehen. Und der ging klar an den TSV Grafenau, der mit 3:0 gegen TuS Frammersbach den ersten Saisonsieg einfuhr. Die Euphorie jedoch konnten sie in ihrer zweiten Begegnung allerdings dann nicht auf dem Platz umsetzen. Im Gegenteil: der TSV Calw spielte von Beginn an überlegen, wehrte gut ab und punktete mit klaren Angriffen. 11:7, der zweite Satz sogar 11:4, das Spiel schien gelaufen. Dann wehrten sich die Grafenauer noch einmal, hielten den Satz bis zum 12:12 offen, ehe die Calwer doppelt punkteten.

Gegen den wacker kämpfenden Gastgeber Frammersbach musste Aufsteiger Calw erneut in die Verlängerung, behielt abermals die Nerven und ging in Führung (13:11). „Doch plötzlich standen wir wie leblos auf dem Platz“, berichtet Bernd Bodler. „Nichts ging mehr.“ Raphael Schlattinger konnte wegen einer Bauchmuskel-Blessur, die er letzte Woche im Training erlitten hatte, zeitweise nur mit Halbgas durchziehen. „Auch ich konnte keinen Druck aufbauen und unsere Abwehr passte sich leider dem sinkenden Niveau an.“ Frammersbach gewann 11:6 und erneut 11:6, Calw drohte die zweite Saisonniederlage. „Dann spielten wir erneut wie verwandelt, kämpften und standen selbstbewusst im Feld. Der Gegner wirkte hingegen kraftlos und konnte uns nichts entgegensetzen“, so Bernd Bodler. Der Favorit aus Calw gewann deutlich 11:3, 11:2 und feierte den dritten Sieg im vierten Spiel.

„Ich bin froh, dass wir nun zwei Wochen Pause haben“, so Schlattinger, der seine Blessur auskurieren möchte. Mit 6:2 Zählern rangiert sein Team jetzt auf Tabellenplatz 3 – und der nächste Spieltag am 27. Mai wird richtungweisend für die ambitionierten Calwer. Dann empfangen sie auf der heimischen Sportanlage in Altburg den aktuellen Tabellenführer TV Augsburg sowie den Vierten TV Stammheim II, die beide ebenfalls 6:2 Zähler aufweisen – wie auch der Tabellenzweite TV Unterhaugstett. Diese Saison verspricht spannend zu werden.

TuS Frammersbach – TSV Grafenau 0:3 (12:14, 8:11, 8:11); TSV Grafenau – TSV Calw 0:3 (7:11, 4:11, 12:14); TuS Frammersbach – TSV Calw 2:3 (11:13, 11:6, 11:6, 3:11, 2:11).

 

Männer II bleiben vorne dran
Vor heimischer Kulisse empfingen die Männer II ihre Gäste zum zweiten Bezirksliga-Spieltag. Aufsteiger Calw gewann zwei seiner Spiele klar – gegen Neubulach und Dennach II. Ärgerlich hingegen das Unentschieden gegen Zainen, nach jeweiliger Führung und knappen Satzniederlagen. Mit 8:2 Punkten rangiert die „Zweite“ auf Platz 3, unmittelbar hinter Gärtringen II (10:2) und Malmsheim (9:1).

TSV Calw II – SC Neubulach 3:0 (14:12, 11:7, 11:9); Calw II – TV Zainen-Maisenbach 2:2 (11:6, 11:13, 11:5, 9:11); Calw II – TSV Dennach II 3:0 (11:6, 12:10, 11:8).

 

Männer 35 tragen die rote Laterne
Am zweiten Verbandsliga-Spieltag wollten die Calwer Ü35-Routiniers den „sub-optimalen“ Saisonstart (1:7 Punkte) vergessen machen. In Schwieberdingen gelang das zunächst auch, denn gegen TV Vaihingen/Enz gelang gleich ein Satzsieg. Dann aber mussten sich Michael Walter, Frank Hertneck & Co. erneut den Gegnern beugen. Jetzt heißt es: fleißig trainieren und die zwei weiteren Spieltage für Erfolgserlebnisse nutzen. Weiter geht’s am 28. Mai.

TSV Calw-TV Vaihingen/Enz 1:1 (11:7, 8:11), Calw-NLV Vaihingen 0:2 (5:11, 7:11); Calw-TSV Dennach 0:2 (6:11, 5:11).
 


Bundesligafrauen verteidigen Tabellenspitze
Eine Stadt feiert – mit einem Innenstadtfest zum 1250-jährigen Stadtjubiläum von Bretten. Gegen den TSV Calw aber hatten die Faustballfrauen des TV Bretten am Sonntag keine Freude. Der Favorit von der Nagold eroberte ohne allzu große Mühe vier weitere Zähler und 6:0 Sätze für das Selbstvertrauen und die Verteidigung der Tabellenführung.
„Wir waren von Beginn an konzentriert und belohnten uns mit einem klaren 3:0-Sieg“, urteilt Abwehrspielerin Sandra Janot. Die Satzresultate sprechen für sich: 11:5, 11:5, 11:6. Selbstbewusst ging es dann gegen den hochmotivierten Aufsteiger aus dem Birkenfelder Teilort Obernhausen weiter. Calw stellte die Abwehr um und probierte mehrere Varianten aus, was nichts am Spielverlauf veränderte: der TSV Calw blieb souverän und gewann klar und deutlich 3:0 (11:4, 11:7, 11:4).

Als Tabellenführer (8:0 Punkte, 12:1 Sätze) blickt das Calwer Team von Trainer Björn Gumbinger dem kommenden Wochenende entgegen: mit einem der seltenen Doppelspieltage. Am Samstag empfängt der TSV auf der heimischen Sportanlage die Sächsinnen des FSV Hirschfelde sowie den direkten Verfolger TSV Dennach (8:0/12:2) zum Spitzenspiel. Am Sonntag geht die Reise nach Unterfranken: Aufsteiger TV Segnitz sowie die TG Landshut sollen die nächsten Punktelieferanten sein.
TV Bretten – TSV Calw 0:3 (5:11, 5:11, 6:11), TSV Calw – TV Obernhausen 3:0 (11:4, 11:7, 11:4), Bretten-Obernhausen 3:1 (11:4, 15:13, 5:11, 12:10).
 


U16 weiblich ohne Fortune
Etwas mehr Glück und vielleicht auch Selbstvertrauen – dann hätte die weibliche U16 des TSV Calw vielleicht gepunktet. So gaben sie auf der heimischen Sportanlage in Calw-Altburg einen guten Gastgeber und ließen die anderen Vereine jubeln.

TSV Calw- TSV Dennach 0:2 (5:9, 5:11), Calw-TV Hohenklingen 7:11, 5:11, Calw-TV Obernhausen 3:8, 2:11. 


Nächstes Wochenende
Samstag, 10 Uhr in Calw-Altburg: U12 Spieltag; 16 Uhr in Calw-Altburg: Frauen I, Bundesliga (gg. FSV Hirschfelde, TSV Dennach).
Sonntag, 9.30 Uhr in S-Vaihingen: Frauen II, Schwabenliga; 11 Uhr in Segnitz: Frauen I, Bundesliga (gg. TG Landshut, TV Segnitz); 14 Uhr in Dennach: Männer II, Bezirksliga.
Donnerstag (25.5.), 10 Uhr in Weil der Stadt: U18 weiblich.
 

Faustball-Männer von jung bis reif waren im Einsatz

Sieg und Niederlage für die Männer

Der Auftakt vor heimischem Publikum war vielversprechend: ein 3:0 im ersten Zweitliga-Spiel gegen Mit-Aufsteiger Veitsbronn. Gegen Unterhaugstett lief es weniger optimal. Die erfahrenen Lokalnachbarn spielten bei den schwierigen Bedingungen mit Dauerregen und kräftigen Böen ihre Routine aus. Calw-ASV Veitsbronn 3:0 (11:9, 11:5, 11:6), Calw-TV Unterhaugstett 1:3 (6:11, 4:11, 11:9, 4:11).

Männer II ohne Niederlage

Mit 3:1 Punkten geht Aufsteiger Calw II in die Männer-Bezirksliga. Die beiden Gärtringer Teams empfingen unsere Männer und nur die „Zweite“ knöpfte ihnen einen Punkt – nach 2:0-Satzführung – ab. Calw II-Gärtringen III 3:0 (11:5, 11:9, 11:4), Calw II-Gärtringen II 2:2 (10:12, 8:11, 12:10, 11:4).

Männer 35 „durchwachsen“

Drei Niederlagen, ein Remis – die Auftaktbilanz der Männer 35 in Gärtringen war durchwachsen. Nächsten Sonntag in Schwieberdingen sollte nun die Bilanz aufgebessert werden. Calw-Gärtringen 0:2 (7:11, 3:11), Calw-Waldrennach 0:2 (5:11, 6:11), Calw-Schwieberdingen 0:2 (5:11, 5:11), Calw-Pfullingen 1:1 (11:13, 11:6).

Starke Nachwuchs-Männer.
In Stuttgart-Vaihingen überzeugten die U18-Burschen zum Rundenauftakt. Zwei Siege, zwei Unentschieden und nur eine knappe Niederlage gegen Top-Favorit NLV Vaihingen, das kann sich sehen lassen. In der Zwischenrunde soll nun der Einzug ins Schwaben-Finale gelingen

Nasses Niedernhall war die Anfahrt wert

Frauen II gewinnen zwei von drei Spielen

Trainerin Petra Pfrommer resümierte zufrieden, dass sich die Fahrt ihrer Frauen II zum Schwabenliga-Start nach Niedernhall lohnend war. Im hohenlohischen Dauerregen hatten ihre Spielerinnen zwei von drei Begegnungen gewonnen. Das Programm hatte es in sich, denn mit Ötisheim und Niedernhall standen die beiden Aufsteiger der letzten Hallenrunde in die 2. Bundesliga gegenüber.

Der Auftakt gegen Ötisheim sah eine Begegnung zweier Teams auf Augenhöhe. Calw ging in beiden Sätzen teils deutlich in Führung, verspielte aber ein 5:2 im ersten Satz (7:11) und ein 9:6 im zweiten Durchgang (9:11), da die routinierten Gegnerinnen konsequent Fehler vermieden und Calw II zu ungestüm den Sieg einfahren wollte. Auch gegen Niedernhall herrschte lange Gleichstand. Bei 9:9 gelangen Calw zwei Ballgewinne, im zweiten Satz aber konterte Niedernhall (9:11), angeführt von der langjährigen Bundesliga-Schlagfrau Michaela Kreß. Doch im entscheidenden Satz machten Adi Stoll & Co. den Sieg klar (11:8). Gegen Weil der Stadt brannte dann nichts mehr an (11:6, 11:6). Ein gelungener Start. Nächster Spieltag: 21. Mai beim NLV Vaihingen.

Ergebnisse: TSV Calw II – TSV Ötisheim 0:2 (7:11, 9:11); Calw II – TSV Niedernhall 2:1 (11:9, 9:11, 11:8); Calw II – SpVgg Weil der Stadt 2:0 (11:6, 11:6).
Für Calw spielten: Adina Stoll, Kristin Heuer, Maren Heuer, Luisa-Maria Bauer, Leonie Pfrommer, Anna Winkler.

Vier Punkte für fünf furchtlose Löwinnen


Give me four! (Foto: Samy Lubik)
 

Rumpfkader überrascht mit klaren Bundesliga-Siegen in Nürnberg
 
Die Vorzeichen für einen reibungslosen Bundesliga-Auftakt standen nicht wirklich gut für die Faustballfrauen des TSV Calw. Ohne die beiden Weltmeisterinnen Stephanie Dannecker und Annika Bösch, ohne Kaderspielerin Lisa Kübler und ohne Alica Erlenmayer, die allesamt verhindert waren, reiste ein Rumpfteam mit fünf Spielerinnen zum Start in die Feldrunde nach Nürnberg. Das Quintett aber machte aus der Not eine Tugend: Die „TSV-Löwinnen“ kämpften, holten vier Punkte in Franken und stehen in der Tabelle schon jetzt dort, wo sie am Ende der Saison auch sein wollen: ganz vorne.


Die Konstellation der ersten Begegnung zwischen Gastgeber TV Eibach und TV Vaihingen/Enz kam den Schwarzwälderinnen entgegen. Fünf Sätze lang beharkten sich die Konkurrentinnen, ehe die junge Mannschaft aus dem Nürnberger Stadtteil Eibach einen 3:2-Heimsieg bejubelte. Die Damen von der Enz, die ohne ihre Nummer 1 Marie-Theres Rothmaier auskommen müssen, konnten sich danach gar nicht erst sortieren, da lagen sie gegen Calw schon mit einem Satz zurück: 11:2! Henriette Schell dominierte als souveräne Angreiferin, Samantha Lubik wurde, mangels Alternative, von Betreuerin Elke Schöck als Zweitschlagfrau nominiert und sie machte, aus der Mitteposition heraus, ihre Sache gut. Rechts vorn musste die 17-jährige Laura Flörchinger ran, für die Abwehrarbeiten waren Jasmin Sackmann und Sandra Janot zuständig. Der zweite Durchgang wurde nur wenig spannender (11:8), ehe Calw ohne allzu großen Kraftaufwand den ersten Saisonsieg einfuhr (11:3).


Mit dem TV Eibach 03 wartete nun der stärkere und – vor eigenem Publikum – hochmotivierte Gegner auf die Calwerinnen. Das Schlagfrauen-Duell der U18-Weltmeisterinnen Svenja Schröder (Eibach) und Henriette Schell ging zunächst an die blonde Fränkin. „Wir hatten Startschwierigkeiten und zeigten zu diesem Zeitpunkt eine durchwachsene Abwehrleistung. Svenja Schröder beschäftigte uns mit scharfen langen Schlägen und angeschnittenen Bällen an die Seitenlinien“, erklärte Sandra Janot später. So ging der erste Durchgang an Eibach (7:11). Dann aber schlug die Stunde der furchtlosen Fünf, die immer besser ins Spiel fanden – angeführt von Henriette Schell. „Sie hielt uns mit ihren Angabenpunkten immer im Spiel und entschied die Begegnung“, bekundete Sandra Janot. Mit 11:8, 11:8 und 12:10 zogen die Calwerinnen den Einheimischen den Zahn.


Damit setzte der TSV ein wichtiges Zeichen: Auch mit ausgedünntem Kader verfügt die Mannschaft über großes Potenzial – und nun über eine gute Basis, wenn es am Sonntag in der Melanchthon-Stadt gegen Gastgeber TV Bretten und Aufsteiger TV Oberndorf um die nächsten Erfolgserlebnisse geht. Calw ist dabei der Favorit – egal, in welcher Aufstellung.