Abteilung

05.09.2016
Schwätzle, Schorle und ein bissle Sport

Sechs Mannschaften, also 30 mehr oder weniger begabte Faustballer, spielten sich bei der Vereinsmeisterschaft die Bälle zu. Am Ende gewann das Team um Bernd Bodler und Philipp Kübler. Nicht weniger wichtig aber war manches „Schwätzle“, das bei Schnitzel, Kartoffelsalat und Schorle gehalten wurde. Torsten Musch hatte erneut einen tollen Abend organisiert, der 2017 definitiv eine Neuauflage erfahren wird.

 

30.04.2016

Schiedsrichter mit Bundesliga-Niveau
Die beiden Top-Angreifer unserer Männer- und Frauenmannschaften haben nun auch am Spielfeldrand und mit der Pfeife das Sagen.
Stephanie Dannecker und Bernd Bodler legten erfolgreich die Prüfungen zum A-Schiedsrichter ab und dürfen künftig Spiele bis
zur 1. Bundesliga leiten.
Die Faustballer des TSV Calw gratulieren und wünschen jederzeit "Gut Pfiff!"
 

29.04.2016
Ruck-Zuck-Mitgliederversammlung

Kaum länger als zwei Sätze eines Faustballspiels dauerte die Jahreshauptversammlung der Calwer Faustballer am 29. April. Kein Wunder, denn in der Abteilung läuft es einfach „rund“. Abteilungsleiter Thomas Stoll hatte – nach Begrüßung der Mitglieder im proppenvollen Sportheim – das Vergnügen, auf das vielleicht beste Jahr der Vereinsgeschichte zurückzublicken. Er verwies auf grandiose Erfolge der Bundesliga-Frauen, die sich mit Silber und Bronze (Halle und Feld) 2015 sowie erneut Bronze im März 2016 endgültig in der deutschen Spitze etablierten. Weitere DM-Medaillen sammelten die U18- (Silber, Bronze) und U16-Frauen (Bronze) sowie im letzten Spätsommer die U18-Burschen, die in Unterhaugstett Dritte wurden und zuletzt mit ihrem Spielertrainer Bernd Bodler in die 2. Bundesliga der Männer (Halle) aufstiegen.
 

Mit Philipp Kübler und Henriette Schell hatten zwei Calwer Sportler bei der Junioren-Europameisterschaft mit Gold und Silber Schlagzeilen geschrieben. „Aber es ist nun unsere Aufgabe, auch den Unterbau der nächsten Jugend-Generation an diese Erfolge heranzuführen“, blickte Stoll dann voraus. Er dankte den vielen fleißigen Helfern, die bei Turnieren und Veranstaltungen anpackten, die Ehrenamtlichen, vom Trainer bis zu den Grillmeistern an Spieltagen, die allesamt zu einem großartigen Faustballjahr beigetragen hatten.
 

Erfolgreich – ein Attribut, das Jahr für Jahr auf die Ausführungen von Kassier Timo Gruner in seinem Finanzbericht zutrifft. Ausgaben und Einnahmen hielten und halten sich die Waage, die Abteilung konnte viel in Meldegelder, Sportgeräte, Trikots, Reisekosten und Rasen-/Sportheimpflege investieren. Rücklagen sind vorhanden. Auch er erinnerte an die vielen Helfer der Abteilung und nannte stellvertretend die vielen „Bäckerinnen“, die immer wieder für Kuchenspenden sorgten. Allein durch dessen Verkauf kam beispielsweise ein hoher dreistelliger Betrag zusammen.
 

Die Entlastung des Ausschusses nahm Benjamin Knoll, Geschäftsführer des TSV Calw, vor – und er dankte in einer kurzen Ansprache den Faustballern „herzlich für das, was in der Vergangenheit geleistet wurde. Als Verein kann man auf eine solche Abteilung nur stolz sein“. Anschließend wurde der Ausschuss en bloc und einstimmig entlastet. Auch die Neuwahlen brachten keine Überraschungen: die bewährten Amtsinhaber wurden einstimmig wiedergewählt. Thomas Kübler bleibt 1. Stellvertreter des Abteilungsleiters, Sven Heuer Pressewart, Sandra Janot und Stephanie Dannecker Schriftführerinnen, Michael Schenk und Bernd Stoll (für ein Jahr) Beisitzer mit Sonderaufgaben (Sponsoring/Sportheim). Neu ist, dass künftig auch der Vorsitzende des Faustball-Fördervereins, aktuell Sascha Schmidberger, dem Abteilungsausschuss angehört. Über dessen Stimmrecht wird gesondert beraten.
 

Letztlich übergab Thomas Stoll noch Sachgeschenke an Thomas Kübler und Sven Heuer für ihren Einsatz zum Wohle der Abteilung, insbesondere hinsichtlich der Ausrichtung der deutschen U18-Meisterschaft Anfang April – sicher auch stellvertretend für die vielen Beteiligten, die dieses Turnier zu einem unvergesslichen Faustball-Highlight machten.
Unter „Verschiedenes“ wurden Vorschläge genannt, die zumindest diskutiert werden sollten. Hermann Morig plädiert für ein weit sichtbares Branding des Vereinsheims mit der Idee, das Dach per Logo oder Schriftzug mittels farblich abgesetzten Dachziegeln zu versehen; Thomas Stoll zeichnete auf, dass die Abteilung besondere Erfolge – von denen es in der Vereinshistorie bereits viele gab – auf einer für alle sichtbaren Ehrentafel bzw. einem Ehrungsstein verewigen könnte. Nach nicht einmal 40 Minuten wurde die Versammlung beendet, der gemütliche Teil des Abends konnte beginnen.