Bundesliga-Spitzenspiel am Samstag in Calw!

 

08.02.2018
Wenn die Bundesliga-Faustballer ihre bisher fünf starken Heimauftritte in der Walter-Lindner-Halle am Samstag (19 Uhr) ein weiteres Mal bestätigen, dürfen sich die Fans auf einen echten Leckerbissen freuen. Tabellenführer TV Schweinfurt-Oberndorf kommt!

 

„Wir haben jetzt keinen Druck mehr und können locker aufspielen“, erklärt Thomas Stoll, Trainer des Aufsteigers TSV Calw mit Blick auf die Tabelle. Mit dem TV Hohenklingen und den Stuttgartern vom TV Stammheim steht bereits fest, wer die Liga verlassen muss. Für Calw, derzeit Vierter (14:8 Punkte) kann es eigentlich nur noch besser werden. Und selbst ein Erfolg gegen die Franken scheint nach fünf Heimsiegen, unter anderem im 5:4-Krimi gegen Weltpokalsieger TSV Pfungstadt (2./16:8), nicht völlig ausgeschlossen. „Wir werden alles versuchen, um auch gegen Oberndorf zu gewinnen“, erklärt Thomas Stoll.  

 

Die Gäste liegen mit 22:4 Zählern klar vorn in der Tabelle, auf Platz 3 hat sich zwischenzeitlich der FBC Offenburg (16:10) vorgemogelt, allerdings mit zwei Spielen mehr auf dem Konto als der TSV Calw. Thomas Stoll verspricht vor dem Knüller am Samstag: „Wir haben die Hoffnung auf Platz 2 und die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft noch nicht aufgegeben. Schließlich muss auch Pfungstadt seine letzten Spiele erst einmal gewinnen.“

 

Die Schweinfurter mit ihrem überragenden Allroundspieler Fabian Sagstetter und dem (aus Vaihingen/Enz stammenden) U21-Europameister Jaro Jungclaussen (Zuspiel) wollen natürlich keineswegs mit leeren Händen nach Hause fahren. Sie hatten das Hinspiel souverän mit 5:1 Sätzen gewonnen.

 

Frauen schaffen DM-Qualifikation

  04.02.2018
Ein Selfie von Steffi (Dannecker) mit ihren jubelnden Mannschaftskolleginnen aus der Sporthalle in Nürnberg-Eibach verrät es: Die Calwerinnen haben sich am letzten Spieltag souverän für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifiziert. 

(aktualisiert, mit Stimmen von Trainerin Elke Schöck)

Die Ergebnisse vom Sonntag:
TV Eibach 03 – TSV Calw 1:3 (5:11, 7:11, 11:6, 4:11)
TSV Calw – TV Obernhausen 2:3 (11:7, 8:11, 11:13, 11:8, 8:11)
TV Eibach – TV Obernhausen 1:3 (5:11, 5:11, 11:7, 6:11).

 

 

Nach dem Sieg über den Gastgeber aus Franken fiel die Niederlage der beiden Teams gegen den TV Obernhausen nicht mehr ins Gewicht. Sowohl Eibach als auch Calw werden bei der deutschen Meisterschaft in Illertissen (Ausrichter: SV Tannheim) am 3./4. März teilnehmen. Die weiteren Teilnehmer sind Süd-Primus TSV Dennach und aus dem Norden der Ahlhorner SV, TV Brettorf und SV Moslesfehn.
Der SV Tannheim verlor beide Begegnungen gegen Dennach sowie den TV Vaihingen/Enz und steigt damit neben TV Unterhaugstett ab.
 
Abschlusstabelle: TSV Dennach 30:2, TSV Calw 26:6, TV Eibach 03 22:10, Absteiger SV Tannheim und TV Unterhaugstett.

Stimmen von Trainerin Elke Schöck
Über die Stimmung am letzten Spieltag der Saison bei Verfolger TV Eibach:
Dieses Jahr haben wir wirklich bis zum Schluss um die Teilnahme kämpfen müssen. Obwohl das Niveau der Liga sehr zweigeteilt ist, ist durch die Regelung des Verbands DFBL (Deutsche Faustball-Liga) der Kampf und die Teilnahme an der DM noch extremer. Da der SV Tannheim im Falle des Nichtabstiegs einen Platz bei der Endrunde eingenommen hätte, durften wir uns keinen Patzer erlauben und jeder einzelne Satz war wichtig. Und dann kam noch das Verletzungspech dazu: Stephanie Dannecker mit Schulterschmerzen angeschlagen, Henriette Schell mit einer Knieverletzung. Und Zuspielerin Lisa Kübler fiel mit Bänderriss aus. Nationalspielerin Annika Bösch konnte aufgrund einer starken Erkältung letzte Woche nicht trainieren.

Über das Spiel gegen Eibach:
Für uns war das erste Spiel gegen unseren Verfolger Eibach das entscheidende. Deshalb bissen Steffi und Henriette trotz starker Schmerzen die Zähne zusammen. Unterstützt von der starken Abwehr mit Annika Bösch, Sandra Janot und Samantha Lubik nahm das Team gleich das Zepter in die Hand. Die Angaben von Henni Schell fanden ihr Ziel. Die abgewehrten Bälle wurden sauber zugespielt und unsere Angreiferinnen konnten dadurch häufig punkten. Lediglich im dritten Satz kam ein kleiner Einbruch mit einigen Eigenfehlern. Danach gaben unsere Frauen nochmals Vollgas, gewannen mit 3:1 und sicherten die Teilnahme an der DM.

Über das Spiel gegen Obernhausen:
Nach dem Erreichen unseres Ziels fiel einiger Druck ab und wir waren froh, dass wir Steffi und Henni, die auf dem Zahnfleisch daher kamen, nun schonen konnten. Gegen Obernhausen setzten wir auf unsere Youngster. Leonie Pfrommer gab ihr Bundesliga-Debüt in der Abwehr neben Laura Flörchinger und Jasmin Sackmann. Erstmals im Bundesliga-Angriff stand Adina Stoll, zusammen mit der vorgerückten Annika Bösch. Alle machten ihre Sache sehr gut und wir lagen schnell 2:0 vorn. Doch Obernhausen kämpfte gegen den Abstieg, gab nicht auf, kämpfte sich Punkt für Punkt ran und gewann letztendlich sehr knapp mit 3:2.

Über die bevorstehende deutsche Meisterschaft in Tannheim:
Die Tannheimerinnen hatten es selber in der Hand, sich aufgrund der Regelung der DFBL für die DM zu qualifizieren. Das haben sie nicht geschafft. Nun fährt neben dem TSV Dennach und dem TSV Calw auch der TV Eibach zur Endrunde. Das ist insofern gut, weil bei einer DM immer die Besten spielen sollten.

 

Käfertal nutzt den Heimvorteil: 5:2 gegen Calw

  04.02.2018
Noch sind ein paar Spiele in der Faustball-Bundesliga zu absolvieren, doch seit Sonntag stehen mit TV Stammheim und TV Hohenklingen die Absteiger bereits fest. Der TSV Calw hatte als Aufsteiger die notwendigen Punkte schon frühzeitig gesammelt.

TV Käfertal – TSV Calw 5:2 (11:6, 7:11, 11:6, 7:11, 11:8, 11:6, 11:8).

Mit dem klaren Sieg für die Männer aus dem Mannheimer Norden steht der erste Teilnehmer an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft fest. Platz 6 reicht den Kurpfälzern, um den Ausrichterstartplatz am 10./11. März belegen zu dürfen. Beste Chancen auf die weiteren zwei Tickets der Südstaffel zur DM haben nun Tabellenführer TV Schweinfurt-Oberndorf (22:4 Punkte) und TSV Pfungstadt (16:8). Aber auch Calw (14:8) und FBC Offenburg (16:10) dürfen noch träumen.

 

Beim wiedererstarkten TV Käfertal, der mit Weltmeister und World Games Sieger Nick Trinemeier nach längerer Verletzungspause nun wieder über einen „schlagkräftigen“ Angriff verfügt, hielt der TSV Calw vier Sätze lang mit. Hinter dem offensiven Stammduett Bernd Bodler und Raphael Schlattinger setzte Trainer Thomas Stoll auf Philipp Kübler und Lukas Gruner sowie im Zuspiel auf Nick Stoll. „Wir kamen mit der extrem schnellen Halle anfangs gar nicht zurecht. Käfertal konnte immer wieder lange Bälle durchschlagen“, fasst der Coach den Fehlstart seiner Männer zusammen. Ein Wechsel in der Defensive – Philipp Kübler übernahm die Mitte und Marco Stoll ging in die Abwehr – brachte Schwung in die Partie. Kübler konnte die langen Bälle stark parieren und Schlattinger versuchte es nun seinerseits mit langen knallharten Schlägen – erfolgreich. Calw glich aus. Dann wechselte das Bild wieder und die Käfertaler gingen in Führung, weil sie sich weniger Fehler erlaubten. Erneut setzte Calw auf lange Bälle und Schlattinger drehte förmlich auf, traf häufig zentimetergenau auf die Grund- und Seitenlinien. Erneut war der TSV gleichauf.

 

„Danach bauten wir leider nicht mehr genug Druck auf. Käfertal verwandelte seine Angriffe und wir ließen viele Chancen liegen“, so Thomas Stoll. Zweitschläger Bodler kam in dieser Phase des Spiels nicht mehr zum Zug und Schlattinger agierte zu wechselhaft. Der Trainer wechselte noch einmal Nick Stoll für Lukas Gruner ein („nicht wegen Lukas‘ Leistung, sondern um einfach noch etwas zu probieren“), doch es lief nicht mehr. „Käfertal war ab Satz 5 einfach immer um zwei, drei Angriffsaktionen besser und hat verdient gewonnen“, so Stoll. „Auf dem schnellen Boden kann man sich kaum erlauben, einen Angriffsball nicht zu verwandeln.“

 

Die Nummer 1 im Ländle!

  Die weibliche U16 des TSV Calw gewann souverän die Württembergische Meisterschaft in Stuttgart-Stammheim.
Gleich im ersten Spiel gegen Mitfavorit TSV Dennach galt es eine Herausforderung zu bestehen. Nach zwei umkämpften Sätzen trennten sich die Kontrahentinnen mit einem Unentschieden. Die zweite Begegnung gegen den TV Vaihingen/Enz dominierten die „Löwinnen“ und zogen somit als Gruppenerste ins Halbfinale ein. Dort konnten sie sich, wie bereits beim Sieg des Dreikönigsturniers in Bretten, klar gegen den TV Hohenklingen durchsetzen und trafen im Endspiel erneut auf Dennach, das zuvor Gärtringen ausschaltete. Da die Anspannung nach dem Finaleinzug und der damit verbundenen Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft abfiel, tat sich die Mannschaft von Trainer Sascha Schmidberger etwas schwer, konnte sich aber dennoch sicher 2:0 durchsetzen. Nun freut sich der Württembergische Meister auf das Turnier der Besten aus Süddeutschland und peilt am 10. März in Gärtringen eine Medaille an. Dennach – Calw 10:11, 10:8; Calw – Vaihingen/Enz 11:4, 11:3; Halbfinale Calw – Hohenklingen 10:7, 11:9; Finale Calw – Dennach 11:6, 11:8.
Württembergischer Meister: Franziska Habitzreither, Angelina Schmidberger, Helena Bär, Denise Langgärtner, Lea Pfizenmaier, Laura Luz.